Gemeinde nutzt Förderung für energieeffiziente Straßenbeleuchtung
Meldung aus Schmogrow-FehrowKlimaschutz beginnt vor Ort, vor der eigenen Haustür. Deshalb ist in Schmogrow-Fehrow, Werben, Dissen-Striesow und Burg (Spreewald) Energiesparen angesagt.
Amt Burg (Spreewald). Die vier Gemeinden hatten Ende 2011 beschlossen, Teile der Straßenbeleuchtung auf effiziente LED-Beleuchtungstechnologien umzustellen. Ziel ist es, den CO2-Ausstoß zu minimieren und Materialressourcen zu schonen. So wurden in Werben und Burg (Spreewald) sowie den Ortsteilen Fehrow (Schmogrow-Fehrow) und Dissen (Dissen-Striesow) insgesamt 88 Lichtpunkte ausgetauscht.
Die Gemeinden versprechen sich davon eine Energieersparnis von über 60 %. Gleiches gilt für die jährlichen Betriebskosten. Positiver Nebeneffekt ist die Wartungsarmut der Leuchtdioden, verbunden mit der langen Laufzeit von 50.000 bis 100.000 Betriebsstunden (10 bis 20 Jahre). Herkömmliche Leuchtmittel haben eine Laufzeit von rund vier Jahren, das entspricht 16.000 Betriebsstunden. Diese Modernisierungsarbeiten werden vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit mit einem Förderprogramm unterstützt. Die Zuwendung für die Gemeinden aus dem Bundeshaushalt für die LED-Leuchten beträgt 40 Prozent, insgesamt 27.668,00 Euro.




