Konzeption

Wie arbeiten wir

 

Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen die Bedürfnisse und Interessen der Kinder. Auch das Lernen in der Natur aufgrund jahreszeitlicher Abläufe ist ein wichtiger Schwerpunkt. Unsere Kita soll den Kindern Lebenshilfen bieten um ihr zurechtfinden in der Umwelt zu erleichtern und zu fördern. Zusätzlich planen wir langfristige Erfahrungssituationen im Voraus, um eine umfassende Förderung der Kinder zu gewährleisten (z.B. Projekte, Fastnacht, Hahnrupfen, Kinderfeste u.s.w.)

 

Ein wichtiger Bestandteil ist die Pflege der sorbischen Traditionen, die für unsere Gegend typisch sind, z.B. Hahnrupfen und Fastnacht, wobei die Kinder mit der sorbischen Sprache vertraut gemacht werden (Lieder, Gedichte). Einmal im Jahr werden die Grenzsteine der Entwicklung bei jedem Kind durchgeführt, wobei zeitnah ein Entwicklungsgespräch mit den Eltern stattfindet. Zusätzlich wird die Sprachstandserhebung der Vorschulkinder vorgenommen. Sprachförderung findet aber auch schon bei unseren Kleinsten statt. Die Drei- und Vierjährigen treffen sich zum Sprachangebot. Mit der Grundschule „Mato Kosyk“ in Briesen pflegen wir engeren Kontakt, da wir als Kooperationspartner der Ganztagsschule fungieren, das heißt, wir führen mit der Schule gemeinsame Projekte durch und planen die Angebote gemeinsam.

 

Erziehungsstil in unserer Kita

 

Unser Erziehungsstil ist sozial-interaktiv, d. h. demokratisch–partnerschaftlich. Die Kinder sollen soviel Freiraum wie möglich erhalten und nötige Regeln anerkennen, die in einer Gemeinschaft unerlässlich sind. Diese Regeln geben Kindern Orientierungshilfen.

 

Regeln sollten:

  • Halt und Orientierung im Alltag geben

  • das Zusammenleben erleichtern

  • Individualität und Eigenständigkeit berücksichtigen

  • Hilfen geben, um gemeinsame Lösungen bei Konfliktsituationen zu finden

  • Neugierde und Lebensfreude der Kinder mit einschließen

  • durchschaubar und für Kinder verständlich sein

 

Arbeitsinhalte und Erziehungsziele

 

In unserer Kita wird im Rahmen der Gesamtpersönlichkeitsentwicklung in Altersgemischten Gruppen ohne enge Begrenzung von Kinderkrippen-, Kindergarten- und Hortkindern gearbeitet (offene Gruppenarbeit). Das Zusammenleben mit älteren Kindern soll das Sozialverhalten der jüngeren Kinder fördern. Durch das Vorbild und die Identifikation mit den älteren Kindern, lernen die Jüngeren gewisse Regeln des sozialen Miteinanders sehr viel selbstständiger, als wenn der Erzieher stets unterstützend und schlichtend aktiv werden muss. Jüngere Kinder werden ohne viele Worte auf das vorbereitet, was die Schule ihnen bringen wird und ältere Kinder genießen es, die vertraute Spielwelt noch ein Stück fortsetzen zu können. Ebenso wird den Kindern ermöglicht, sich mit anderen zu messen und an Entwicklungsaufgaben zu arbeiten.