Amtsfeuerwehr, Amt Burg (Spreewald)

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Aktuelle Meldungen

Feuer und Flamme für die Jugendfeuerwehr

(19.01.2021)

Die Nachwuchsgewinnung ist für die örtlichen Feuerwehren von großer Bedeutung. Wir sprachen darüber mit Frank Ehrenberg, seit 2012 Amtsjugendfeuerwehrwart.

 

Welche Aufgaben haben die Kinder- und Jugendfeuerwehren?

An erster Stelle steht die Nachwuchsgewinnung für unsere Ortsfeuerwehren. Doch auch, wenn nicht alle Kinder und Jugendliche bleiben, haben wir ihnen etwas Sinnvolles für ihr ganzes Leben beigebracht - und manch einer kommt nach längerer Pause auch wieder zurück, weil ihm etwas fehlt.

Gerade in der heutigen Zeit spielt es eine große Rolle, ihnen Nützliches und auch Werte mitzugeben, um sie z. B. von Drogen und vom Rauchen fernzuhalten.

 

Wieviele Kinder- und Jugendfeuerwehren gibt es im Amt?

Derzeit haben wir sieben Kinder- und Jugendfeuerwehren. Über die vielen Jahre sind einige gute Kooperationen entstanden. So betreut die Dissener Wehr die Kinder beider Ortsteile, und in Striesow werden die Jugendlichen ausgebildet. Werben betreut die Jugendlichen aus Ruben, Schmogrow die Fehrower. Wir lassen keinen auf der Straße. Wer Lust und Laune hat, darf kommen.

Feuerwehr ist eine große Familie, und durch diese Zusammenarbeit werden Kontakte geknüpft und der Austausch gefördert. Später einmal treffen sie am Einsatzort ja auch die Kameradinnen und Kameraden der anderen Ortswehren wieder.

 

Was erwartet die Mädchen und Jungen bei der Feuerwehr? Gibt es einen Ausbildungsplan?

In der Jugendfeuerwehr gibt es jede Menge Spaß, Abwechslung und Aktionen durch das Erlernen der Feuerwehrtechnik. Einen einheitlichen Lehrplan gibt es nicht. Jede Wehr stellt für sich einen Dienstplan auf mit den unterschiedlichen Inhalten.

In der Kinderfeuerwehr wird der Grundstein gelegt. Hier steht das Miteinander im Vordergrund. Spielerisch lernen sie, wie man Hilfe holt und erste Dinge aus der Ersten Hilfe. Anfangs hatte ich wirklich "Bauchschmerzen", als die Kinderfeuerwehr ab 6 Jahren eingeführt wurde und manche Wehren auch noch jüngere Kinder aufnahmen. Aber die Kleinen sind so mit Feuer und Flamme bei der Sache. Das ist gigantisch.

In der Jugendfeuerwehr ab zehn Jahren werden schon die Grundkenntnisse gelegt in Richtung Feuerwehr-Einsatzdienst. Ab 16 Jahren, mit Einverständnis der Eltern, ist die Truppmann-Ausbildung möglich. Außerhalb des Gefahrenbereiches könnten die Jugendlichen dann auch schon bei Einsätzen praktische Erfahrungen sammeln, um ab 18 Jahren voll in das Einsatzgeschehen eingreifen zu können. Das ist der optimale Weg, der sich allerdings nicht immer beschreiten lässt.

 

Darüber hinaus gibt es auch Aktivitäten auf Amtsebene, wie das jährliche Amtsjugendlager, das wir seit Jahren gemeinsam mit Kolkwitz veranstalten, oder den Orientierungslauf sowie die Amtsausscheide für Kinder und Jugendliche. Ziemlich neu ist der

 

Kindertobetag auf Amtsebene mit Bastelstraße, Hüpfburg und Vielem mehr, was Kindern Spaß macht.

 

Wie sieht es mit der Ausstattung der Kinder- und Jugendfeuerwehr aus?

Die Ausstattung hat sich in den vergangenen Jahren sehr zum Positiven verändert, sei es Schutzkleidung oder Ausrüstung. So konnte speziell für die Kinder- und Jugendfeuerwehr eine Wettkampfausrüstung für den Löschangriff, größen- und gewichtsgerecht, angeschafft werden.

Auch die personelle Ausstattung hat sich verbessert Inzwischen haben wir vier Jugendwarte bzw. Betreuer in jeder Wehr. Wir sind dem Träger dankbar, dass wir für sie eine finanzielle Entschädigung vereinbaren konnten. Das ist wenigstens eine kleine Anerkennung für das Ehrenamt.

Foto zur Meldung: Feuer und Flamme für die Jugendfeuerwehr
Foto: Feuer und Flamme für die Jugendfeuerwehr

Ehrenamt besser honorieren

(28.10.2020)

Die Feuerwehrleute im Spree Neiße Kreis können ein wenig fitter in den Einsatz: Die Spreewald Therme ist Fördermitglied des Kreisfeuerwehrverbandes. Heißt: Mitglieder der Feuerwehr können das Angebot zu Sonderkonditionen nutzen.

Der Betriebsleiter der Therme, Torsten Feiereis, musste nicht lange überlegen, als er erfuhr, dass der Kreisfeuerwehrverband seit dem Frühjahr die Möglichkeit anbietet, förderndes Mitglied im Verband zu werden: "Wir haben ja schon eine gute Kooperation mit der Feuerwehr vor Ort, die wollten wir gerne ausbauen. Die ehrenamtliche Aufgabe bei der Feuerwehr wird zu wenig honoriert. Wir wollen dabei helfen, das zu ändern." Ein Anliegen, das der stellvertretende Kreisbrandmeister René Bennewitz nur unterstützen kann. "Wenn mehr Unternehmen so denken, wäre es ein super Zeichen, um das Ehrenamt zu würdigen."

Von der Partnerschaft profitieren beide Seiten: Die Therme kann auf ein gut ausgebautes Netzwerk des Verbandes zurückgreifen, die Feuerwehrleute erhalten eine zusätzliche Stunde Schwimmen gratis gegen Vorlage des Feuerwehrausweises oder einer anderen Mitgliedsbescheinigung. Auch im Fitness-Angebot gibt es Vergünstigungen. "Ich hoffe, dass die Kameradinnen und Kameraden das Angebot zahlreich nutzen, damit sie fit bleiben", erklärt Torsten Feiereis.
"Gerade für unsere Kameradinnen und Kameraden, die sich bei Einsätzen verausgaben und zahlreiche Wettkämpfe bestreiten, ist das eine gute Möglichkeit der Regeneration", so die stellvertretende Vorsitzende des KFV Christine Semisch. "Und dass die Mitglieder der Jugendfeuerwehr sehr gerne schwimmen gehen, darüber brauchen wir wohl gar nicht spekulieren." (PM/Sascha Erler/KFV-SPN)

Foto zur Meldung: Ehrenamt besser honorieren
Foto: Christine Semisch (mitte) und René Bennewitz (rechts) übergaben Torsten Feiereis (links) das große Schild, das die SpreewaldTherme als Fördermitglied ausweist, sowie Plakate und Flyer der "Einfach einsteigen"-Kampagne.

Der Wendenkönig wacht über Kinder- und Jugendfeuerwehr

(26.09.2018)

Die Wiese, auf der zur Spreewälder Sagennacht der Wassermann, Jolka, Jorko und viele andere Sagengestalten das Publikum begeistern, war für drei Tage fest in der Hand des Feuerwehrnachwuchses. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Kolkwitz und des Amtes Burg (Spreewald) veranstalteten hier das gemeinsame Zeltlager der Kinder- und Jugendfeuerwehren.

Die enge Zusammenarbeit zwischen den benachbarten Freiwilligen Feuerwehren besteht seit Jahren. Das gemeinsame Zeltlager findet jährlich im Wechsel entweder in Kolkwitz oder im Amtsgebiet statt.

Diesmal konnte mit Zustimmung und freundlicher Unterstützung der Gemeinde Burg (Spreewald) dieser ganz besondere Austragungsort hinter dem Bismarckturm genutzt werden.

Die Fläche wurde gemäht, Toiletten, Strom und Wasser angeschlossen. Bevor der Feuerwehrnachwuchs den Schlossberg am Freitagabend eroberte, unterstützten viele Einsatzkräfte der Ortswehren des Amtes und aus Kolkwitz den Aufbau der zahlreichen Zelte.

Nachdem die Schlafbereiche eingeräumt und die restlichen Aufbauarbeiten abgeschlossen waren, wurde das Zeltlager vom Bürgermeister der Gemeinde Kolkwitz, Herrn Schreiber und Amtsjugendwart Frank Ehrenberg offiziell eröffnet. Vor der beeindruckenden Kulisse des Bismarckturmes versammelten sich die fast 150 Teilnehmer - ein neuer Rekord. Der amtierende Kreisjugendwart Stefan Kothe, der stellvertretende Kreisbrandmeister René Bennewitz, der Gemeindewehrführer Jürgen Rehnus und der Amtswehrführer Marcus Weber überbrachten den Kindern und Jugendlichen die besten Grüße und Wünsche. Der feierliche Rahmen wurde genutzt, um die Dissener Kameradin Katja Hoffmann mit dem Ehrenzeichen des Kreisfeuerwehrverbandes Spree-Neiße e.V. für ihr aufopferungsvolles Wirken und Handeln um die Belange der Freiwilligen Feuerwehr, insbesondere der Kinderfeuerwehr Dissen-Striesow, zu würdigen.

Nach einer ordentlichen Stärkung am Samstagmorgen - alle Mahlzeiten an diesem Wochenende wurden liebevoll durch das Team der Suppenbar Poliwka zubereitet - stand der Tag ganz im Zeichen von Bewegung, Spaß und Spiel. Die Jüngsten gingen mit der Rumpelguste auf eine Schatzsuche in die Dissener Spreeaue, während die Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehren im Stationsbetrieb verschiedene Aufgaben rund um die Feuerwehr auf dem Bismarckturmgelände bewältigen mussten. Mittag wurde getauscht und für die Jugend stand jetzt sportliche Betätigung beim Paddeln am Bootshaus Leineweber auf dem Programm. Zwischendrin bestand die Möglichkeit für alle, sich auf der Hüpfburg oder in einem Slackline-Parcours auszutoben. Oder man erklomm die Stufen des Bismarckturms, um einen Ausblick auf die Umgebung zu genießen.

Während am Abend die Betreuer schon etwas geschafft an der Feuerschale den Tag Revue passieren ließen, waren einige Kinder und Jugendliche noch lange nicht müde, sondern gaben alles bei der kleinen Disco. Am Sonntagmorgen verhinderte Regen die Abbauarbeiten, so dass nur die Ausstattung verstaut wurde, und die Zelte bis Dienstag zum Trocknen stehen blieben. Ein besonderer Dank gilt den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Lichtenberg, die mit ihrem aufwendig zu betreibenden Dekon-Zelt den Teilnehmern bei den doch recht kühlen Temperaturen eine warme Dusche ermöglichte.

Es war eine gelungene Veranstaltung, die nächstes Jahr in Kolkwitz ihre Fortsetzung finden wird. Vielen Dank an alle Teilnehmer und Sponsoren von Geräten und Ausstattung, wie auch an die Gemeinde Burg (Spreewald) und den Kreisfeuerwehrverband Spree-Neiße e.V., die die Veranstaltung mit Finanz- und Sachmitteln freundlicherweise unterstützen.

 

Ordnungsverwaltung

Foto zur Meldung: Der Wendenkönig wacht über Kinder- und Jugendfeuerwehr
Foto: Der Wendenkönig wacht über Kinder- und Jugendfeuerwehr

Landrat dankt den Freiwilligen Feuerwehren für unermüdlichen Einsatz in diesem Sommer

(19.09.2018)

Da es während des besonders heißen Sommers vermehrt zu Wald- und Flächenbränden im Landkreis Spree-Neiße sowie in Brandenburg kam, waren die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren in diesem Jahr besonders gefordert. Egal ob beim Waldbrand in der Lieberoser Heide, dem Großbrand des Reifenlagers in Senftenberg oder dem Waldbrand in Treuenbrietzen: Die Kameradinnen und Kameraden bekämpften jederzeit und überall zuverlässig und erfolgreich die gefährlichen Brände. Hierzu erklärt Landrat Harald Altekrüger: „Was die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren in diesem Jahr geleistet haben, ist wirklich mehr als beeindruckend. Es verdient das höchste Maß an Anerkennung und Respekt wenn man bedenkt, wie häufig unsere Brandbekämpfer gefordert waren. Dafür bedanke ich mich als Landrat im Namen aller Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Spree-Neiße ganz herzlich. Den Familien und Unternehmen, die auf Grund der treuen und vorbildlichen Pflichterfüllung ihr er Angehörigen und Angestellten deren Abwesenheit in Kauf nehmen mussten, spreche ich ebenfalls meinen Dank aus. Darüber hinaus danke ich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Brand- und Katastrophenschutzes des Landkreises Spree-Neiße, der Kreisbrandmeisterei, dem Kreisfeuerwehrverband, der Brandschutzeinheit Spree-Neiße sowie allen ehrenamtlichen Kräften, die mit ihrem unermüdlichen Einsatz dem Wohl der Allgemeinheit dienen.“
(Pressestelle Landkreis Spree-Neiße)

 

Besondere Auszeichnung für das Ehrenamt

(29.06.2017)

Am 17. Juni war das 95-jährige Bestehen der FF Schmogrow ein Anlass, welches sich in ein Schmogrower Festwochenende passend einfügte. Um eine Ortswehr 95 Jahre am Leben zu halten, braucht es Personen, die dazu beitragen. Eine solche Person ist Volker Gohrenz. Kamerad Gohrenz ist seit dem 15.04.1982 Mitglied der FF Schmogrow. In den Jahren seiner über 30jährigen Mitgliedschaft leistete er eine stets engagierte, ehrenamtliche Tätigkeit im operativen Brandschutz. Über zahlreiche Lehrgänge auf der Ebene des Landkreises qualifizierte er sich bis zum Gruppenführer einer Freiwilligen Feuerwehr an der Landesfeuerwehrschule.

Neben der Erfüllung seiner Aufgaben im operativen Einsatzdienst widmet sich Kamerad Gohrenz seit über 16 Jahren als Ortswehrführer allen zusätzlichen mit dieser Funktion verbundenen Aufgaben.

Er hat in seiner Dienstzeit eine leistungsstarke, einsatzbereite Ortswehr auf- bzw. ausgebaut. Ihm ist es auch zu verdanken, dass eine Frauenfeuerwehrgruppe aufgebaut wurde, welche sich nicht nur mit voller Hingabe dem Wettkampfsport widmet. Die Frauen sind im Einsatzdienst aktiv und erweitern stetig ihr Wissen in den zahlreichen Qualifikationen und Lehrgängen auf Kreisebene.

Das Engagement von Kamerad Gohrenz geht weit über die normale Pflichterfüllung hinaus und sollte dementsprechend gewürdigt werden.

Aus diesem Grund erhielt Kamerad Gohrenz im Rahmen des 95jährigen Bestehens der Ortswehr Schmogrow das Brandenburger Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze durch den Präsidenten des Landesfeuerwehrverbandes, Werner-Siegwart Schippel verliehen. Sichtlich überrascht nahm er die Auszeichnung entgegen und freute sich über die lautstarke Würdigung in Form eines dreifachen „Gut Wehr“ aus den Reihen aller angereisten Ortswehren des Amtes Burg (Spreewald).

 

Auch der örtliche Aufgabenträger weiß um den Wert des Kameraden und bedankt sich für 16 Jahre treuen Dienst als Ortswehrführer in der FF Amt Burg (Spreewald) und freut sich auf noch viele weitere.

 

Ordnungsverwaltung

Foto zur Meldung: Besondere Auszeichnung für das Ehrenamt
Foto: der Präsidenten des Landesfeuerwehrverbandes Werner-Siegwart Schippel verlieh Kamerad Gohrenz das Brandenburger Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze. (Foto: Vergin)

Spielend den Umgang mit Feuer lernen

(12.04.2017)

Dank zahlreicher Sponsoren konnte der Kreisfeuerwehrverband einen Anhänger zur Brandschutzerziehung anschaffen. Er soll künftig in Kitas und Schulen im Spree-Neiße-Kreis anfahren.

(SPN). Kernelement ist das Rauchhaus, einer Art Puppenhaus mit vielen kleinen Zimmern, Lampen und Rauchmeldern. Hier können die Kinder ziemlich anschaulich erleben, wie sich giftiger Qualm im Haus ausbreitet und wie wichtig Rauchmelder sind. Dazu gibt es sechs Brandschutzkoffer mit zahlreichen Materialien für die Aufklärungsarbeit. Da ist zum Beispiel der Notrufkoffer, mit kleinem Fensterrahmen zum hinausrufen und einem Telefon, um die Feuerwehr anzurufen.

So können die Kinder üben, wie sie einen richtigen Notruf absetzen können.

34 Sponsoren konnte die Firma Communitas Sozialmarketing im kompletten Landkreis gewinnen, deren Logo nun auf dem roten Anhänger prangt. Dieser kann von Unternehmen, Kitas, Schulen und Privatpersonen bei der Geschäftsstelle des KFV bzw. der Sachbereich Katastrophenschutz des Landkreises Spree-Neiße ausgeliehen werden: Tel.: 03562 986-13261 oder kfv-geschaeftsstelle@lkspn.de.

Hohe Ehrung für Müschener Ortswehrführer Manfred Pank

(09.09.2014)

Oberbrandmeister Manfred Pank (im Bild 2. v. l.), seit 1988 Ortswehrführer in Müschen, gehörte zu den 58 Angehörigen von Feuerwehren und Hilfsorganisationen, denen Ministerpräsident Dietmar Woidke und Innenminister Ralf Holzschuher am 21. August in Potsdam das "Ehrenzeichen im Brand- und Katastrophenschutz des Landes Brandenburg  verliehen.

Gewürdigt wurde damit das langjährige Engagement der Frauen und Männer für den Schutz und die Sicherheit von Brandenburgerinnen und Brandenburgern.

Woidke und Holzschuher dankten zugleich allen rund 44.000 zumeist ehrenamtlichen Kräften im Brand- und Katastrophenschutz für ihre hohe Einsatzbereitschaft.

Woidke sagte, die Ausgezeichneten seien Vorbild für andere. Der Ministerpräsident wörtlich: „Mutig und selbstlos setzen Sie sich für den Schutz und die Sicherheit der Menschen in unserem Land ein. Ihr Dienst ist zeitaufwändig und kräftezehrend. Sie opfern sich auf, um Leben oder Besitz anderer zu retten.“ Woidke machte deutlich, dass die Arbeit der Feuerwehren und Hilfsorganisationen ohne das Engagement von tausenden freiwilligen Helfern nicht denkbar wäre. Der Ministerpräsident wörtlich: „In Brandenburg gibt es eine gelebte Ehrenamtskultur, das gilt auch für viele andere Bereiche. Die Landesregierung unterstützt dieses große Engagement ausdrücklich.“ Deshalb sei ihr auch die Nachwuchsarbeit so wichtig. „Mädchen und Jungen, die sich für die Feuerwehr oder Rettungsdienste interessieren, brauchen vor allem eines: Vorbilder.

 

 

[Zur kompletten Pressemitteilung des Ministerium des Innern]

Foto zur Meldung: Hohe Ehrung für Müschener Ortswehrführer Manfred Pank
Foto: Hohe Ehrung für Müschener Ortswehrführer Manfred Pank

Vom Amtsjugendfeuerwehrlager 2012 in Fehrow berichtet

(20.09.2012)

Seit mehreren Jahren veranstaltet die Jugendfeuerwehr des Amtes Burg zusammen mit der Jugendfeuerwehr der Großgemeinde Kolkwitz ein gemeinsames Zeltlager an einem Wochenende im Sommer. Dabei ist wechselweise Burg oder Kolkwitz für die Organisation zuständig. 2012 war nun wieder die Jugendfeuerwehr des Amtes Burg verantwortlich und organisierte mit maßgeblicher Unterstützung der Ortswehr Fehrow das Zeltlager vom 17. bis 19. August auf dem Sportplatz in Fehrow.
Bereits am Donnerstag wurden die ersten Zelte aufgestellt. Freitagnachmittag reisten dann die Jugendfeuerwehren aus Briesen, Burg-Dorf, Müschen, Striesow und Werben mit insgesamt 64 Teilnehmern an. Da die neu gegründete Müschener Jugendfeuerwehr noch nicht über ein Zelt verfügt, halfen die Kameraden aus Schmogrow aus und bauten ihr Zelt auf. Die Großgemeinde Kolkwitz kam mit 31 Teilnehmern und DJ Benno aus Kunersdorf übernahm wie immer in den letzten Jahren, die Beschallung des Zeltlagers. Neben Musikabspiel gehören dazu die Sortierung der Hungrigen, Aufrufe zur Betreuerbesprechung, Gutenmorgenliebesorgenwecken und andere liebgewordene Rituale.
Am Sonnabend maßen sich gemischte Mannschaften im Beachvolleyball. Geplant waren danach weitere feuerwehruntypische Wettkämpfe, die jedoch bei der  sich anbahnenden Hitze nicht angeraten schienen. So entschieden sich die Betreuer kurzfristig, einen Badeausflug an einen  nahegelegene See zu machen. So konnte sich der überwiegende Teil der Teilnehmer unter Aufsicht von zwei Rettungsschwimmern abkühlen. Allerdings konnte so der Mehrstationenwettkampf nicht beendet werden.
Am Abend wurden dann die Utensilien zur Beachparty heraus gekramt, leckere Mixgetränke verkostet und um das Lagerfeuer getanzt. Die Betreuer ließen sich das eine oder andere durch den Kopf gehen, denn das nächste Zeltlager war irgendwann vorzubereiten.
Sonntag nach dem Frühstück wurde dann wieder mit vielen Helfern aus den Ortswehren das Zeltlager abgebaut und klar Schiff gemacht -schließlich sollte am Nachmittag wieder ein normales Punktspiel auf dem Fußballplatz stattfinden. Pünktlich verließen die Teilnehmer mit Sack und Pack das gastliche Fehrow und freuen sich auf das nächste Amtslager 2013 in der Großgemeinde Kolkwitz.
Die Amtsjugendfeuerwehrführung dankt den Kameraden aus Fehrow für die hervorragende Organisation und Versorgung.

 

 

Foto zur Meldung: Vom Amtsjugendfeuerwehrlager 2012 in Fehrow berichtet
Foto: Vom Amtsjugendfeuerwehrlager 2012 in Fehrow berichtet

3. Kinder-und Jugend- Feuerwehrzeltlager

(11.07.2012)

Auch in diesem Jahr fand unser Kinder-und Jugend-
Feuerwehrzeltlager statt - nun schon zum dritten Mal. Da es in diesem Jahr der Wettergott um einiges besser mit uns meinte, begannen wir schon am Freitag, dem 22. Juni, beim Aufbau unseres Zeltes reichlich zu schwitzen. Den Rest des Abends verbrachten wir bei Sport, Spiel und einem deftigen Abendessen vom Grill.

Der Samstag war geprägt von Erholung, Spielen und dem Umgang mit elektronischen Geräten zum Auffinden eines versteckten Senders. Geschafft von den vielen verschiedenen Aktivitäten fielen wir ziemlich müde Abend in unsere Schlafsäcke.

Der Sonntag begann mit einem zünftigen Frühstück. Nach dem alle gestärkt waren, begann auch schon wieder der Abbau unseres kleinen Zeltlagers. Unsere Eltern
waren schon sehr gespannt, als sie uns dann abholten, was wir denn so alles Aufregendes zu berichten hatten.

Auch dieses Zeltlager hat unsere Truppe weiter zusammen geschweißt  und unsere Gruppe weiter gestärkt. Ein erfolgreiches Gelingen wäre auch in diesem Jahr nicht ohne folgende Sponsoren und Eltern möglich gewesen:
-    Physiotherapiepraxis Tina Höpfner, Werben
-    Vetschauer Wurstwaren-GmbH ,Vetschau
-    Amateurfunkclub Niederlausitz e.V.
-    Freiwillige Feuerwehr Werben
-    Fam. Benna, Werben

Auf diesem Wege möchte sich nochmals das Team der Kinder-
und Jugendfeuerwehr bei allen Mitwirkenden und Sponsoren
Bedanken.

Jugendwart FFW Werben

F.Ehrenberg

Übergabe eines neues Feuerwehrfahrzeuges an die Burger Feuerwehr

(10.07.2012)

Ein neues Hilfeleistungslöschfahrzeuges – kurz HLF 20/16  übergab Amtsdirektor Ulrich Noack der Feuerwehr Burg-Dorf. Auch in Zeiten knapper Haushalte ist es wichtig, dass die Feuerwehren des Amtes Burg (Spreewald) ihre Aufgabe schnell und effektiv erfüllen können. Dazu benötigt sie unter anderem eine moderne technische Ausrüstung. Im Rahmen der Ausstattung der Stützpunktfeuerwehren förderte das Innenministerium des Landes Brandenburg die Anschaffung mit rund 50 Prozent. Es ist bereits das zweite Fahrzeug, das im Amt Burg (Spreewald) innerhalb dieses Programms in den Einsatzbetrieb ging. „Wir hoffen, dass das Programm auch nach 2014 fortgesetzt wird, weil es einen wichtigen Eckpfeiler für die technische Ausrüstung der Feuerwehren im Land darstellt“, so Susanne Ragotzky, Sachgebietsleiterin Ordnungsangelegenheiten im Amt Burg (Spreewald). „Für die örtlichen Aufgabenträger sind die hohen Kosten, die die Anschaffung moderner Feuerwehrtechnik mit sich bringt, nicht alleine zu stemmen.“ Ziel des Amtes Burg (Spreewald) ist es, alle Ortswehren zu erhalten und sie mit einer leistungsfähigen Technik auszustatten. Noch sind auch Fahrzeuge der Baujahre 1968 und 1969 im Einsatz. Auch der HLF 20/16, ein kombiniertes, wasserführendes Löschfahrzeug mit Ausrüstung für die technische Hilfeleistung, ersetzt ein lang gedientes Einsatzfahrzeug im Amt Burg (Spreewald).

Foto zur Meldung: Übergabe eines neues Feuerwehrfahrzeuges an die Burger Feuerwehr
Foto: Übergabe eines neues Feuerwehrfahrzeuges an die Burger Feuerwehr


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