Ortsfeuerwehr Fehrow

Gerätehaus der Ortsfeuerwehr Fehrow

Löschmeister Maik Eckert

Telefon (035606) 40078

 


Aktuelle Meldungen

Deutsch-polnische Feuerwehr-Partnerschaft

(10.05.2019)

Die Partnerschaft zwischen den Feuerwehren Amt Burg (Spreewald) und dem polnischen Lubrza konnte durch einen dreitägigen Erfahrungsaustausch gefestigt werden. Der zaghaften Annäherung beim ersten Treffen vor zwei Jahren in Lubrza folgte nun ein herzliches Wiedersehen im Spreewald.

 

Je 25 deutsche und polnische Kameradinnen und Kameraden erlebten einen vielfältigen Austausch, der mit einem Besuch des Menschenrechtszentrums und der Teilnahme am Festakt anlässlich des 100. Geburtstages von Traute Lafrenz, dem letzten Mitglied der „Weißen Rose“, begann.

Nach diesem sehr emotionalen Auftakt erfolgte am Abend die offizielle Begrüßung aller Teilnehmer im Schullandheim des Spree-Neiße-Kreises in Burg. Hier begrüßten Amtsdirektor Tobias Henschel und Amtswehrführer Marcus Weber von polnischer Seite den Bürgermeister der Gemeinde Lubrza Ryszard Skonieczek, den Vorsitzenden des Gemeinderates Lubrza Piotr Kaczkowski, den Kommandeur der Freiwilligen Feuerwehr des Bezirks Šwiebodziń (Schwiebus) Marcin Naks sowie den Vorsitzenden der Freiwilligen Feuerwehr Lubrza Marek Weglarski sowie von deutscher Seite den stellvertretenden Kreisbrandmeister René Bennewitz, sowie den stellv. Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes SPN Siegmund Rückmann.

Am Samstag gab es eine Besichtigung der Kraftwerkfeuerwehr in Jänschwalde sowie ein Erfahrungsaustausch mit den dortigen Kameraden. Auf dem Rückweg wurde die Feuerwehr in Striesow spontan besucht. Auf einer Spreewaldwiese hinter dem Gerätehaus in Burg-Kauper erwartete die Kamerad*innen dann ein „Ausscheid einmal anders“, ein Löschangriff Nass in abgewandelter Form mit spaßigem Hintergrund. Besonders für die polnischen Kameraden war es eine besondere Herausforderung, dabei das Wasser aus einem offenen Gewässer, einem Fließ, zu ziehen. Drei Mannschaften haben sich in diesem Vergleich gemessen. Dass eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit erfolgreich möglich ist, bewies hier das deutsch-polnische Team mit der besten Zeit. Die anschließende Kahnfahrt war für die polnischen Gäste etwas Besonderes, auch wenn sie selbst aus einer seenreichen Region kommen. Der Amtstag der Feuerwehr am Abend stand im Zeichen des „Internationalen Florianstages“, den die polnischen Kameraden Zuhause alljährlich ganz groß mit Festumzügen feiern. Neben einer Pokalübergabe erlebten die Teilnehmer eine Diashow, die nicht nur Bilder des ersten gemeinsamen Treffens beinhaltete, sondern vor allem auch ein Bild des deutschen Feuerwehralltags mit Ausbildung und Ausscheiden zeichnete.

Zum Abschluss am Sonntag standen Ausbildung und Austausch zu den Themen Hochwasser- und Deichschutz und eine Kettensägeausbildung im Fokus. Mit Unterstützung des DRK wurden bei verschiedenen Hilfeleistungsszenarien verunfallte Personen gerettet. Die Arbeit in gemischten Teams erwies sich dabei als sehr spannend. Hier konnten die Unterschiede beleuchtet werden, die aufgrund der abweichenden Strukturen bestehen, jedoch der Professionalität auf beiden Seiten nicht schaden. Die Verständigung untereinander – mitunter „mit Händen und Füßen“ - klappte hervorragend, bei Bedarf auch mit Dolmetscher. So konnte an den drei tagen die Partnerschaft vertieft werden und alle Kameraden, für die die Teilnahme auch eine Auszeichnung ist, freuen sich auf ein Wiedersehen im September in Lubrza.

 

Gefördert wurde das Feuerwehrtreffen aus dem Kleinprojektefonds der Euroregion Spree-Neiße-Bober.

Foto zur Meldung: Deutsch-polnische Feuerwehr-Partnerschaft
Foto: Deutsch-polnische Feuerwehr-Partnerschaft

Fehrower Kameraden beim 28. Oberlausitzer Handdruckspritzentreffen

(26.09.2018)

Die Kameraden der Traditionsgruppe der Fehrower Feuerwehr beteiligten sich  mit ihrer Handdruckspritze am 28. Oberlausitzer Handdruckspritzentreffen des Kreisfeuerwehrverbandes Bautzen in Kleinkmehlen (bei Ortrand). Insgesamt haben 24 Wehren mit ihren Handdruckspritzen der verschiedensten Bauart, wie z. B. Zweiachser, Einachser oder Einachser kombiniert mit Kufen, teilgenommen. Die Teilnehmer kamen überwiegend aus dem sächsischen Raum. Aus unserer Region waren auch die Feuerwehren aus Peitz und Drehnow mit dabei.

Jede Wehr konnte die bekannten technischen Daten ihrer eigenen Handdruckspritze vorstellen. Da die technischen Vorraussetzungen sehr unterschiedlich sind, kann es keinen fairen Wettbewerb geben. Viele Teilnehmer nutzten dieses Treffen zum Erfahrungsaustausch und zum Fachsimpeln. Erstaunt waren wir darüber, dass unsere Handdruckspritze, Baujahr 1925, der Firma Gustav Ewald Feuerlöschgeräte in „Cüstrin“, das jüngste Ausstellungsstück war. Einige Spritzen stammten aus der Mitte des 19. Jahrhunderts und wurden in Dresden bzw. direkt in der Oberlausitz wie z. B. in Ebersbach, Bautzen, Löbau oder Berthelsdorf, hergestellt.

Zum Abschluss gab es eine Wasserpyramide von über 20 Handdruckspritzen mit Muskelkraft, wobei die Funktionsfähigkeit bewiesen wurde.

Für die Bereitstellung des Transportanhängers möchten wir uns recht herzlich bei der Firma „Metag Reifenservice GmbH“ in Cottbus bedanken.

Foto zur Meldung: Fehrower Kameraden beim 28. Oberlausitzer Handdruckspritzentreffen
Foto: Fehrower Kameraden beim 28. Oberlausitzer Handdruckspritzentreffen


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